Fallschirmspringen und das Wetter

No-Go bei Orkan und Dauerregen?

Fallschirmspringen-WetterAuch wenn die Veranstalter bei Start und Ende der Fallschirm-Saison flexibel sind, sieht es beim Wetter anders aus. Da das Fallschirmspringen zu den Outdoor-Sportarten gehört, ist das Fallschirmspringen und das Wetter extrem voneinander abhängig. Die Temperatur ist nicht entscheidend, Orkan, Dauerregen, Gewitter oder tiefhängende Wolken sind dagegen K.O.-Kriterien. Allerdings sollte jeder Fallschirm-Fan vor dem Start seinen Anbieter kontaktieren, wenn er hinsichtlich der Wetterbedingungen unsicher ist.

Die Fallschirm-Profis vor Ort entscheiden am Sprungtag und erstellen eine Wetterprognose. Zahlreiche Anbieter haben eine Wettertelefonnummer eingerichtet, wo jeder Teilnehmer Infos erhält. Besonders für Teilnehmer mit weiter Anreise empfiehlt sich eine rechtzeitige Anfrage, um sich weite Wege zu ersparen. Spielt das Wetter verrückt, können Anfänger und Fortgeschrittene derweil ihre theoretischen Kenntnisse vertiefen und sich im korrekten Packen des Fallschirm-Equipments üben.

Ist ein Sprung unmöglich, kann jeder einen neuen Termin vereinbaren und an einem anderen Tag sein Fallschirm-Erlebnis buchen. Leichter Nieselregen und ein ordentlicher Wind sind aber keine Hindernisse, um mit dem Flieger in den Himmel zu starten. Weitere Informationen einzelner Anbieter, zur jeweiligen Fallschirm-Saison, benötigter Ausrüstung und Altersbeschränkungen, erfahren Interessierte entweder auf www.fallschirmspringen.org oder auf den Websites der Skydiving Center und Vereine.

Bild: Uwe Schlick / pixelio.de