Der Fallschirmspringer

Der FallschirmspringerWelche Voraussetzungen braucht man, um selber springen zu können?

In Deutschland ist das Fallschirmspringen auf vielen Plätzen nur mit einer Genehmigung oder in Ausbildung erlaubt. Zur Ausbildung zugelassen wird man nur, wenn man ein Attest vom Arzt vorlegen kann, mindestens 14 Jahre alt ist (mit Erlaubnis der Eltern) und einen Erste-Hilfe-Kurs nachweislich absolviert hat. Für den Erhalt der Erlaubnis muss eine Prüfung, die AFF-Ausbildung, abgelegt werden. Unter 14 Jahren wird grundsätzlich keine Erlaubnis erteilt.

Welche körperlichen Voraussetzungen sollte man mitbringen?

Wichtig ist es allemal, in guter körperlicher Verfassung zu sein und insbesondere keine Probleme mit Herz, Kreislauf, Rücken oder den inneren Organen haben.
Ein so genannter Tandemsprung setzt auch voraus, dass der Springende nicht schwerer als 95 kg ist. Dies ist als Sicherheitsmaßnahme zu sehen und kann sich von Ausbildungsstette zu Ausbildungsstette unterscheiden. Die Körpergröße sollte mindestens 140 cm und höchstens 200 cm betragen.
Auf einigen Plätzen ist es möglich, Kinder ab sieben Jahren zusammen mit einem erfahrenen Fallschirmspringer springen zu lassen. Empfohlen wird das jedoch nicht, weil bei Kindern das Gleichgewichtsempfinden noch nicht ausgeprägt ist. Auf manchen Plätzen und Fallschirmschulen können Personen im Alter von über 60 Jahren nicht mehr springen. Das soll keine Diskriminierung sein, sondern der Ansicht Rechnung tragen, dass ältere Menschen weniger Beweglichkeit aufweisen und die Techniken des Fallschirmspringens weniger leicht erlernen.

Wie gefährlich lebt man als Fallschirmspringer?

Die Risikophasen ergeben sich bei der Schirmöffnung und der Landung. Dennoch gilt Fallschirmspringen statistisch gesehen im Vergleich zu anderen Sportarten als eine sichere Sportart. Bei den Flugzeugen wird drauf geachtet, dass ein Festhängen beim Absprung nicht möglich ist und der Sprigner wird mit Sicherheitsbekleidung ausgerüstet.

Bildquelle: Janusz Klosowski  / pixelio.de