Außergewöhnliche Dropzones – international

Außergewöhnliche Dropzones - internationalAls Dropzone bezeichnet man die Landezone beim Fallschirmspringen. Der Begriff ist Englisch und kommt eigentlich aus dem militärischen Bereich. In deutschen Wörterbüchern wird man normalerweise von „Dropzone“ zu „Absprungstelle“ verwiesen, was es aber nicht trifft: Die Landezone befindet sich ein Stück weit in Windrichtung versetzt von der Abwurfstelle entfernt, denn von der Winddrift werden die Fallschirmspringer ein Stück getragen.

Ideale Dropzones sind langweilig

Eine Dropzone erstreckt sich normalerweise in Windrichtung rechteckig, ist frei von Hindernissen wie Felsen, Bäumen und Gewässern und hat einen Untergrund, der in seiner Beschaffenheit die Landung angenehmer gestaltet. Für Anfänger kann die Dropzone zusätzlich mit Rauchfahnen oder anderen Markierungen versehen sein. Das ist der Idealfall – außergewöhnliche Dropzones zeichnen sich aber durch eine spektakuläre Aussicht aus, befinden sich an absolut interessanten Orten der Welt oder sind schlicht ungewöhnlich platziert.

Internationale Dropzones sind in der Datenbank DMOZ

Die Internetseite der DMOZ lässt die Suche nach internationalen (und spektakulären) Dropzones weltweit zu, ähnlich hilfreich sind Seiten wie Dropzone.com. Für Afrika sind dort beispielsweise insgesamt 14 Landezonen angegeben, davon eine in Namibia (atemberaubend), eine im Dreieck von Marakesch, Fez, Casablanca (herrliche Aussicht) und eine an den Viktoria Fällen in Livingstone. Außergewöhnliche Dropzones in spektakulären Landschaften mit historischen Orten verbinden adrenalingeladenen Sport mit Naturerlebnissen.

Außergewöhnliche DropzonesDubai, Tokyo, Rio de Janeiro, Sao Paulo, Dominikanische Republik …

Weltweit gibt es viele außergewöhnliche Dropzones, die erfahrene Springer aus aller Welt locken. Erfahren deshalb, weil oft eine Mindestanzahl von Sprüngen in der Größenordnung von 500 oder mehr gefordert ist, um überhaupt dort abspringen zu dürfen. Die Landezone in Dubai beispielsweise befindet sich mitten in der Stadt und man hat auf dem Weg nach unten eine herrliche Aussicht, nicht nur auf das nahe Meer, sondern auch auf Palmen. Die Landezone bei Tokyo hingegen ist so gelegen, dass der Berg Fuji ebenso sichtbar ist wie die riesige Stadt Tokyo selbst. Der dazugehörende Skydiving Club ist zwar von allen Orten in Tokyo aus leicht erreichbar, liegt aber doch etwas außerhalb in Saitama. Jede dieser außergewöhnlichen Dropzones hat einen ganz eigenen Charme und seine eigene Spezialität.

Bildquelle: El-Fausto, Chris Beckham  / pixelio.de