Ausbildung

Früher war die Ausbildung zum Fallschirmspringer militärisch geprägt. Bei dieser konventionellen Ausbildung muss man(n) mutig sein und schon beim ersten Mal allein aus dem Flugzeug springen und hoffen, dass die Reißleine den Fallschirm ordentlich öffnet.

Heutzutage ist die Ausbildung zum Fallschirmspringen  ist nach modernsten Methoden aufgebaut und konzentriert sich nicht nur auf das Landen, sondern inbesondere auf den freien Fall. Die AFF-Ausbildung ist schnell zu absolvieren: Nach nur 7 bestandenen Absprüngen mit Lehrer und  nur 16 weiteren Sprüngen unter Lehreraufsicht können Sie schon Ihre Fallschirmspringer-Lizenz machen.

Fallschirmspringen kann man bei diesen Sprungschulen lernen:

Sprungplatzkarte_Tandemfallschirmspringen_klein

Ist die Prüfung bestanden, sind Sie lizensierter Fallschirmspringer und die gesamte Fallschirmspringerwelt steht Ihnen offen.  Aber es ist wie in jeder Sportart: Um sicher und gekonnt zu fliegen, werden Sie noch viel üben und sollten auch weitere Kurse machen. Sie haben dann sicherlich schon Ihre bevorzugte Art des Fallschirmspringens wie Relativ oder Freefly entdeckt und viele neue Freunde gewonnen.
Fallschirmspringen zählt nicht zu den preiswerten Sportarten. So werden Sie eine eigene Ausrüstung benötigen, ca. ab 2.500 Euro für eine gebrauchte,  ab 6.000 Euro und mehr für eine neue Ausrüstung werden Sie wohl ausgeben.
Sie werden mindestens einmal im Monat auf den Sprungplatz oder zu Fallschirmspringer-Events fahren und an guten Tagen bis zu 6 Sprüngen à 25 – 32 Euro machen. Und ganz sicher wird Sie das Reisefieber packen: mal nach Amerika – in das Land des Fallschirmspringens, über Ostern nach Spanien oder an exotische Plätze z.B. nach Thailand. So macht ein engagierter Fallschirmspringer ca. 100 Sprünge im Jahr.
… das verdient die Bezeichnung, das Leben zu genießen und in vollen Zügen auszuschöpfen. Also Vorsicht, Ihr Leben mit Fallschirmspringen wird ein Neues sein!